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Lesedauer: 3 min

Veröffentlicht: 14. Februar 2021

Veröffentlicht von: Tobias Heß

ZEIT IST KOSTBAR

Seit Erfindung des Fließbands durch Henry Ford wird in der Industrie automatisiert, was nur zu automatisieren ist. Und es ginge heutzutage auch nicht mehr anders. Weder können Menschen alles per Hand machen, noch könnten wir das fertige Produkt entsprechend der Herstellungskosten bezahlen.

Bei vielen Geschäftsprozessen sieht es da anders aus. Hunderttausende sitzen in Deutschland täglich vor ihrem Computer und wiederholen die immer gleichen Aufgaben. Sie übertragen Zahlen von einer Tabelle in eine andere oder kopieren Zahlen aus Angeboten in die Datenfelder von ERP-Systemen. Sie wissen was ich meine, jeder von uns hat diese sich wiederholenden Tätigkeiten, die stupide sind und viel zu viel Lebenszeit fressen.

Die Technik ist bereits weit genug, um diese Tätigkeiten zu automatisieren, doch noch wird dieses Potential nicht ausgeschöpft. Vor allem schürt die Automatisierung die Angst den eigenen Job zu verlieren. Denn wenn die eigene Tätigkeit von einem Computer ausgeführt wird, welche Daseinsberechtigung habe ich dann noch?

Dabei stellt sich mir immer die Frage, was für ein Dasein ist es, wenn man einfach vor allem Daten von A nach B schreibt? Diese Zeit könnte man mit so viel Sinnvollerem füllen. Zum Beispiel könnte man sich in dieser Zeit Gedanken machen, wie man das Unternehmen in weiteren Bereichen voranbringen kann. Wie zum Beispiel in neuen Marktsegmenten. Man könnte sich überlegen, wie man die bestehenden Produkte verbessert. Man könnte die Zeit nutzen, um anspruchsvolle oder kreative Aufgaben mit mehr Sorgfalt auszuführen. Damit bleibt die Qualität erhalten und sichert die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Man könnte die Zeit sogar zum Kaffeetrinken mit den Kollegen nutzen. Diese soziale Zeit gibt uns Menschen alle mal mehr, als stupide Arbeiten täglich zu wiederholen und dabei langfristig zu ermüden.

RPA

Mit RPA – Robotic Process Automation am Puls der Zeit bleiben und Unternehmen zukunftssicher gestalten.

Und genau dieser neue Freiraum, kreativer zu sein, Zeit im sozialen Umfeld zu verbringen oder einfach etwas Neues zu schaffen, erhöht die innere Zufriedenheit. Mehr Zufriedenheit beim Einzelnen und mehr Zufriedenheit im gesamten Team.

Die Entwicklungen in der neuen Arbeitswelt führen unweigerlich dazu, dass wir neue Methoden der Zusammenarbeit finden und anwenden müssen. Dazu gehören unter anderem mehr Freiheiten, mehr Vertrauen und mehr Verbundenheit. Die Entwicklung neuer Unternehmenskulturen geht Hand in Hand mit der Entlastung bei unliebsamen Aufgaben. Beide Aspekte, der Schritt hin zur zeitgemäßen Unternehmenskultur und zur Automatisierung, eröffnen bei den Mitarbeitern neue und völlig unentdeckte Potentiale, die das ganze Unternehmen voranbringen.

Doch wie funktioniert RPA eigentlich?

Im Grunde ist RPA ein digitaler Roboter, der sich die Handlungsschritte des Menschen ansieht und diese kopiert. Die Roboter arbeiten nicht invasiv, das heißt sie müssen nicht in den Quellcode der einzelnen Softwarelösungen geschrieben werden, sondern sie verwenden einfach gesagt, die Maus und die Tastatur, genauso wie der Mensch. Dabei können sie ERP-Systeme öffnen und beschreiben. Sie können Internetseiten öffnen, die Inhalte lesen und diese an einem anderen Ort abspeichern. Etwas unnütz, aber sehr einfach wäre, dass der Roboter jeden Morgen im Internet das Wetter und die Verkehrsdaten ausliest und diese dann zusammengefasst als Nachricht per E-Mail an ihr Mobiltelefon schickt. Ein weitaus sinnvolleres Beispiel wäre, Lagerbestände von Kunden aus verschiedenen Lagern weltweit zu erfassen und ins ERP-System zu schreiben. Damit wären die aktuellen Daten für die eigene Produktionsplanung immer vorhanden.

Die Möglichkeiten mit RPA sind gewaltig. RPA kann Unternehmen weit voranbringen und insbesondere europäische Unternehmen, trotz der hohen Lohnkosten, im internationalen Wettbewerb halten und das bei gleichzeitiger Entlastung der Mitarbeiter und einer Erhöhung der Lebensqualität.

Dieser Artikel wurde verfasst von:

Tobias Heß

Tobias Heß

Strategie Partner

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